Die U19 steht in der zweiten Runde des HRV-Ost Cups

Obwohl wir in der aktuellen Saison noch keine einzige Spielminute hinter uns gebracht haben ist auf dem Papier doch der erste Erfolg zu verzeichnen. Auch wenn es sich beim Sieg um einen Forfait-Erfolg wegen Mannschaftsrückzug handelt, ist er einen kurzen Bericht wert.
Für weitere Erfolge werden wir uns aber wesentlich stärker anstrengen müssen, der Erfolg soll dabei aber nicht ausbleiben.

Philipp Storrer, Trainer U19

Gleicher Gegner, neues Resultat

Das ist nun das dritte Spiel in dieser Saison, das wir gegen die Kadetten bestreiten. In der Qualifikationsrunde haben wir ein Spiel knapp verloren, das andere knapp gewonnen. Doch heute soll der Match etwas klarer verlaufen, wie sich schon bald herausstellt, denn wir gehen gleich zu Beginn mit 4:0 in Führung. Etwas später lassen wir jedoch wieder nach, und sind nur noch zwei Tore vorne. Aber wir können uns dank der guten Verteidigung und den konsequenten Abschlüssen bald schon deutlich absetzen, so dass wir in der Halbzeit mit neun Toren führen.
Nach den Instruktionen unseres Trainers Philipp Storrer geht es dann weiter in die zweite Hälfte. Das Wichtigste ist, nun nicht in eine Euphorie zu fallen und den Match immer noch ernst zu nehmen. Wir sind jetzt konstant zehn Tore vorne und schaffen es nicht, den Abstand zu vergrössern. Dies liegt vor allem daran, dass wir im Angriff leichtsinnig Bälle verlieren und der Gegner dann Gegenstösse laufen kann. Nach zehn Minuten geht Kadetten aber die Puste aus, und da wir mehr Auswechselspieler haben, ist es für die Kadetten endgültig aus. Wir gewinnen mit hervorragenden 36:20. Dass wir uns nach den beiden eher schlecht verlaufenen Spielen in der Qualifikationsrunde jetzt so klar absetzen konnten, ist dadurch zu begründen, dass wir ein beinah komplettes und gut vorbereites Team hatten, mit dem Willen zu gewinnen. Hätten Kadetten aber ihren besten Spieler und ein, zwei weitere Auswechselspieler mitgenommen, so hätten wir jedoch bestimmt nicht so hoch gewonnen. Die U-19 freut sich nach diesem Sieg schon auf das nächste Spiel, das wir zuhause gegen Turbenthal haben werden.

Thomas Rupper, Goalie U19

Nur ein Unentschieden gegen die Seen Tigers

Die U19 Mannschaft des Handballclubs Räterschen spielte am Samstag in der Mattenbachhalle gegen die Seen Tigers, den Tabellen letzten. Für uns war es klar: Ein Sieg muss her! Doch man hatte schon beim Einspielen gemerkt, unsere Mannschaft kam nicht so recht auf touren. Liegt es wohl am Harz?
Doch dann ging es endlich los. Am Anfang konnten wir gut mithalten und sogar einen komfortablen Vorsprung herausholen. Mit 5 Toren Vorsprung, 11 zu 16, konnten wir in die zweite Halbzeit starten. Nach der Pause kamen die Gastgeber wieder an uns heran und gingen sogar mit 2 Toren in Vorsprung. Doch das liessen wir uns nicht gefallen. Wir reagierten und setzten uns wieder mit einem Punkt in Führung, jedoch nicht für lange. So wechselten wir uns an der Spitze immer wieder ab. Das Spiel wurde recht aggressiv und die Führung konnten wir auch nicht ausbauen. Zum Glück schossen nicht nur wir übers Tor, nein auch der Gegner traf nicht mehr.

Nur noch gut drei Minuten dauerte das Spiel und wir konnten in Überzahl agieren. So, jetzt muss ein Tor her! Ein schneller, weiter Pass in den Gegenstoss… NEIN! …ein Ballverlust im dümmsten Moment. Aber auch der Gegner nutzte unser Geschenk nicht und verschoss. So hatten wir noch eine Chance. Hopp, hopp, Räterschen tönt es, aber alles rufen nützte nichts. Auch der zweite Versuch endete in einer vergebenen Gegenstoss-Chance. Der Ball wollte einfach nicht ins Tor und so beendeten wir den Match mit einem Unentschieden 28 zu 28.

Ja, da haben wir einen Sieg verschenkt, das hätte nicht sein müssen. Am Torhüter kann es nicht gelegen haben, auch das Nasenbluten liess ihn nicht aus der Ruhe bringen. Dominic machte seine Sache gut. Da müssen wir Spieler uns schon selber an der Nase nehmen.

Roman Schuppisser, Spieler U19

Revanche am Sonntagmorgen

Nicht nur die erste Mannschaft des TVR-Handball hatte an diesem Wochenende eine offene Rechnung zu begleichen. Am frühen Sonntagmorgen, um 10 Uhr, trudelte die Mannschaft in der Mattenbachhalle ein. Für einige war der Termin offensichtlich noch beinahe mitten in der Nacht.
Nach dem die Trikots in einer Blitz-Aktion noch von Elsau nach Winterthur transportiert wurden, konnte das Spiel losgehen. Schnell zeigte sich, dass Turbenthal nur über zwei starke Spieler verfügt. Einen starken Werfer und einen noch stärkeren Läufer aus dem Rückraum, welcher unserer Defensive immer wieder Probleme bereitete. Das eigene Angriffsspiel des TVR Handball war dagegen viel breiter abgestützt. Vom Rückraum, Flügel und Kreis wurden die Tore erspielt und abgeschlossen. In der Startphase machte dies den Unterschied und der Vorsprung konnte bis zur Pause zu einem 15:11 ausgebaut werden.
In den Katakomben appellierte der Trainer an den guten Kampfgeist und Einsatz der Jungs. Dieser soll auch in der zweiten Hälfte so beibehalten werden.
Die Worte des Trainers wurden umgesetzt. Jeder des 14-Mannkaders spielte bis zum Schluss mit vollem Einsatz. Die Junioren zeichneten sich durch eine gute defensive Abwehr aus. Der laufstarke Rückraumspieler der Turbenthaler wurde mit Manndeckung aus dem Spiel genommen.
Heiss wurde es, als der Schiedsrichter gleich zwei Rätschtemer auf die Bank verbannte. Der HCT hatte die Möglichkeit nochmals das Spiel an sich zu reissen. Die Junioren des TVR zeigten in dieser Phase aber Nerven und reagierten souverän. Man baute den Torvorsprung sogar aus, was Matchentscheiden war. Beim Schlusspfiff wurde ein 26:22 Sieg protokolliert.

Wenn Einsatz, Kampf- und Teamgeist sich weiter so entwickeln, dürfen wir uns auf das Heimspiel von morgen Samstag freuen. Wir empfangen den Leader Neuhausen bei uns im Elsauer Hexenkessel.

Philipp Storrer, Trainer

Aufwärtstrend bei den U19-Junioren

Auswärtsspiel in Schaffhausen

Unsere U19-Junioren traten am Samstag, 31. Oktober, zum „Keller-Duell“ gegen die Kadetten Schaffhausen an. Bis dahin hatten beide Teams noch keinen Punkt auf dem Konto. Beim den Aglo-Winterthurern zeigt die Formkurve aber nach oben. Im letzten Spiel gegen den Tabellen Ersten, Neuhausen, hinterliess unsere Mannschaft einen guten Eindruck. Vor allem was die Deckung angeht sind Steigerungen ersichtlich. Am Abschluss fehlte es aber noch an Lauffreudigkeit.

Mit beinahe vollem Kader erschien das Team in der Schweizersbild-Halle und war motiviert endlich die ersten Punkte mit nach Hause zu nehmen. Simon Weth hatte zu Spielbeginn klar den grössten Tordrang und sorgte für die ersten Tore des Spiels. Mit der 6:0 Deckung des Gegner arrangierten wir uns gut und erarbeiteten unsere Chancen solide. In der Abwehr das gleiche Bild. Jedoch bekundeten die Schaffhauser wesentlich mehr Mühe mit unserer Defensive und unserem Torwart Thomas Rupper. Dieser machte es dem Gegner sehr schwer. Er parierte sämtliche 7-Meter und musste sich nur einmal einem Abpraller geschlagen geben.

Die Rätschtemer distanzierten mit diesem Konzept den Gegner um eine Hand voll Tore und konnten den Vorsprung halten bis zur Halbzeitpause.

In der Kabine waren die Anweisungen klar. Im Angriff galt es weniger technische Fehler zu begehen. Oft gingen Bälle verloren durch Fehlpässe und Unkonzentriertheiten.

Die Schaffhauser stellten ihre Verteidigung in der zweiten Spielhälfte um, störten offensiv und unsere Rückraumspieler kamen damit gar nicht gut zurecht. Obwohl es mit etwas mehr Bewegung ohne Ball ziemlich einfach gewesen wäre Tore zu erzielen, war die Trägheit der des TVR zu gross. So liessen die Spieler den Gegner wieder heran kommen und liessen sogar den Ausgleich zu. Es gelang dem Team aber den Kopf aus der Schlinge zu ziehen und mit einem 27:25 die ersten Punkte zu erhaschen. Wohlverdient war der Hopfensaft in der Garderobe, bevor es dann zurück in den Kanton Zürich ging.

Heimspiel gegen die Seen Tigers

Das „Derby“ gegen die bekannten Gesichter aus Seen galt es zu gewinnen und den Schwung vom letzten Spiel in Schaffhausen mitzunehmen. So die Vorgabe des Trainers und die Einstellung der Spieler.

Die ersten Spielminuten erinnerten stark ans letzte Spiel. Simon Weth schoss Tore aus allen Winkeln und brachte das Team in Führung. Nach und nach kam Seen aber besser ins Spiel und punktete vorwiegend aus dem Rückraum. Unsere U19 versuchte sich im Angriff ebenfalls mit Durchbrüchen der Aufbauspieler. Weil der Gegner aber oft übermässig hart Foulte und dies nicht geahndet wurde von den beiden Jungschiedsrichtern, vermochte es das U19-Team nicht, sich klar abzusetzen. Räterschen hielt sich bis zur Halbzeit aber knapp in Front.

Wissend, dass der Betreuer der beiden Jungschiedsrichter in der Pause korrigierend eingreifen wird, machte unser Team da weiter, wo es vor der Pause aufgehört hat. Jetzt wurde das zuspähte Eingreifen der Tigers aber geahndet mit 2-Minuten-Strafen und so gelang es dem Heimteam den Vorsprung innert kürzester Zeit auszubauen. Die Jungs legten damit den Grundstein für den zweiten Saisonsieg und kontrollierten das Spiel bis zum Schlusspfiff. Mit 27:21 holten wir uns den Sieg und freuen uns nun auf die Revanche gegen Turbenthal.

Philipp Storrer

Trainingslager in Degersheim

Es sind bereits ein jährliches Ritual für mich mit dem 9-Uhr-Zug nach Schottikon zu pendeln, um dort die ersten Junioren in Empfang zu nehmen, um gleich wieder Richtung Winterthur aufzubrechen. Im St.Gallischen „Kurort“ angekommen, erwartete uns bereits das Küchenteam: Simon Keller und Michi Hasler. Die beiden Aktiv-Handballer unseres Vereins haben ein grosses Kompliment verdient. Nach drei Jahren Gisela und Bernhard haben sie ihre Nachfolge angetreten und uns perfekt verköstigt. Ein grosses DANKE an die beiden!

Nach „Hörnli & Ghackets“ stand Handball-Kost auf dem Plan. Es wurden fleissig die ersten Trainings abgespult. Nach dem Nachtessen betätigten wir uns nochmals sportlich in der Halle mit Unihockey und Fussball. Es zeigte sich, dass die Junioren nicht nur mit dem Handball Talent haben, sonder sich auch polysportiv betätigen. Manuel Käser rannte mit dem Unihockey-Stock auch den grossen Junioren um die Ohren.

Der Säntispark stellt in unserem Trainingslager jeweils einen Höhepunkt dar. Dieses Jahr besuchten wir ihn bereits am Dienstag. Frisch umgebaut, bot er alle möglichen Attraktionen, je nach Bedürfnis der Altersklasse. Während sich die jüngeren im Wellenbad, Wildwasser-Park oder der Rutschbahn vergnügten, waren die älteren im Sprudelbad oder der Sauna anzutreffen. Auf der Wildwasser-Rutsche hatten wir ein regelrechtes Heimspiel. Immer waren Junioren des TV Räterschen Handball in den Nischen der Rutsche anzutreffen.
Der Mittwoch gestaltete sich als Ereignis reicher Tag. Am Geburtstag von Mirco Jud gab es Besuch von seinen Eltern, inklusive mit gebrachtem Kuchen. Auch die Eltern von Giulio Gambarini, Ryan Watkyns und Alex Haag machten einen Abstecher in die St.Galler Voralpen, um uns während dem Trainingsbetrieb zu besuchen. An dieser Stelle einen herzlichen Dank für alle gemachten Kuchen. Es hat super geschmeckt.

Am Mittwochmorgen traf auch Stefan Erzinger mit unseren kleinsten Junioren ein. Die U9 verweilten zwei Tage bei uns und trainierten fleissig mit. Am Abend spielten wir in der Halle „Eile mit Weile“ auf einem Lebensgrossen Spielfeld und nahmen selber die Rolle der Spielfiguren ein. Gezeichnet von den Trainingsstrapazen war es dann am Abend ziemlich rasch ruhig in der Unterkunft, spätestens ab dem Moment wo Taschenlampen und Play-Station konfisziert wurden. Die U19 zog es dann vor den Abend, statt in der Unterkunft in den wenigen Ausgangslokalitäten ausklingen zu lassen.
Im Gegenstosstraining vom Donnerstag war der Vorabend dem einen oder anderen dann auch noch spürbar in den Beinen vorhanden. Hoher Besuch von der Vereinsspitze, in der Person von Präsident Balz Zehnder, stand uns am Donnerstag ins Haus. Balz liess es sich nicht nehmen mit allen Junioren aller Altersgruppen mitzutrainieren.
Am letzten Abend wurden in der Halle eifrigst Burgen erstellt. Fürs Burgen-Völk durften sämtliche Gerätschaften verwendet werden, um eine Burg zu errichten. Mit Matten, Barren, Bänken, Schwedenkasten, etc. musste innerhalb 10 Minuten die Burg fertig gestellt sein. Mit hohem Spassfaktor und Einsatz wurde dann gespielt.
Zurück in der Unterkunft waren es dann wieder die Jass- und Pokerkarten, die das Abendprogramm domi-niert haben. Die Küchen-Crew, inklusive Päde „Bonsai“ Weiss, nutzte die Näher zur OLMA für einen abendlichen Besuch und reiste nach St. Gallen, was am Freitagmorgen vor allem unserem Bonsai anzusehen war. Die Junioren liessen sich den Spass nicht nehmen und trieben Päde mit Erfolg an den Zmorge-Tisch.

Der Spielmorgen vom Freitag bot dann allen nochmals die Gelegenheit sich einletztes Mal auszutoben. Die drei Ämtli-Gruppen spielten in Unihockey und Handball gegen einander. Die Gruppe um Thomas Rupper setze sich dabei als Gewinner durch. Preise gab es aber für alle und wer mit seinem nicht zufrieden war, suchte Umtauschmöglichkeiten.
Nach dem Aufräumen traten wir die Heimreise an. Müde von der Woche schliefen einige bereits im Zug ein, Leiter inklusive. In Räterschen angekommen warteten bereits die Mamis und Papis auf die Jungs. Ich bin mir sicher, im Gegensatz zu den Lagernächten werden alle zu Hause wieder tief schlafen!

U19 geht zur Saisonvorbereitung an die Goldküste

Seit kurzem steht fest, unsere U19 rockt die Goldküste.
Am Sonntag, 30. August, reisen wir nach Küssnacht und nehmen am U20-Turnier teil.
Das Turnier stellt den letzten Formtest für unsere Junioren dar, bevor es am 05. September zum ersten Saisonheimspiel kommt.
Wir wollen am Turnier eine gute Teamleistung zeigen und die guten Resultate von Turbenthal bestätigen.

Also Jungs: Streicht euch den Tag dick in der Agenda an. Ich möchte mit vollem Kader ans Turnier gehen und den Zürcher zeigen, was der Winterthurer-Aglo-Handball so drauf hat.

Philipp Storrer, Coach

U19 greift nach der Trophäe in Turbenthal

Seit sich unsere Mannschaft auf die neue Saison am vorbereiten ist hat sich einiges getan. Oli Rupper und Marcel Birle spielen diese Saison in der U15, dafür sind Sven und Simon aus Winterthur zu unserer Mannschaft gestossen.
Seit Mai wird intensiv trainiert und einen ersten Formstand wollten wir am Handballturnier in Turbenthal bestimmen. Da dieses Jahr keine U19 Kategorie angeboten wurde, haben wir uns in der U17 angemeldet. An Stelle vom „Schnuppern“ in der neuen Alterskategorie haben wir uns am Fortschritt gegenüber der kürzlich abgeschlossenen Saison gemessen.

Achtung, fertig, los! Das war das Motto für den ersten Match. Da die Spielzeiten in Turbenthal kurz sind gab es kein Herantasten an den Gegner. Es galt gleich Vollgas zu geben. So fegten wir Weinfelden im ersten Spiel förmlich vom Platz. Mit 11:1 beendeten wir das Spiel und erst kurz vor dem Schlusspfiff gelang es den Thurgauern noch ein Tor zu schiessen. Dominic Diethelm ärgerte sich, auf sehr hohem Niveau, über den erhaltenen Gegentreffer.
Im zweiten Gruppenspiel empfingen wir die Zürcheroberländer aus Wetzikon. Es gab wenige Tore in diesem Spiel und wenn, dann zappelte der Ball in unserem Netz. Mit 3:0 legten die Wetziker vor. Bei uns gab es nur Latten- und Pfostenschüsse von Marco Rickenbach, dafür immer mit lautem Knall! Mit viel Kampf erarbeitete sich unser Team zwei Penalties, welche wir sicher verwerteten und mit grossem Kampfgeist errangen wir ein 4:3 als Endresultat. Somit war der Gruppensieg unser und wir dem Ziel, der Turniersieg, ein Stück näher gekommen.
Bis dahin vier weitere Matches zu gewinnen, jeweils ein Hin- und Rückspiel gegen die beiden anderen Gruppenbesten.

Das erste Spiel verpassten wir beinahe, weil der Coach, P S aus W, dieses auf dem Tableau übersah. Etwas überstürzt starteten wir in die Partie, was uns aber ganz gut bekam. Die Mannschaft legte gegen Frauenfeld gleich mit mehreren Treffern vor. Unser schnelles Konterspiel lag dem Gegner gar nicht und mit viel Coolness überlistete Sven Meier jeweils den gegnerischen Torwart mittels Heber.
Als letzter unbekannter Gegner erwartete uns der Gastgeber, Turbenthal. Diese hatten vor allem einen stark spielenden 2er. Unsere Verteidiger, Cyrille und Sven hatten diesen aber bestens im Griff. So entschieden wir das Hin- und Rückspiel jeweils klar für uns.
Jetzt war klar, dass der diesjährige Gewinner des beliebten Turbenthaler Pokals TV Räterschen Handball heissen würde. Es war lediglich noch offen, ob wir unsere weisse Weste von Null Niederlagen bis zum Schluss rein halten können.
Die Luft war im letzten Spiel definitiv draussen und wir gerieten rasch in Rückstand. Keiner wollte sich für einen Sieg wirklich bemühen. Das konnte ich als Trainer nicht auf mir sitzen lassen und liess auswechseln, um frischen Wind ins Team zubringen. Bis zur Halbzeit kamen wir wieder an den Gegner heran und schafften zum Schluss die Wende.

Die Freude über Pokal und Medaille war gross. Leise die Enttäuschung, dass es dieses Jahr keinen Korb voll Penne zugewinnen gab. Der Pasta-Schmaus bei mir zu Hause muss ich somit wohl selber bezahlen…

Autor:
Philipp Storrer