Trainingslager in Degersheim

Es ist Montagmorgen, der 13. Oktober 2008. Früh fängt der Tag an. Die letzten Sachen werden gepackt und anschliessend begebe ich mich auf den Zug von Winterthur in Richtung Räterschen, um dort unsere Handballjunioren und Juniorinnen abzuholen.
Der Zug fährt ein: ALLES EINSTEIGEN BITTE!
Via Winterthur und St. Gallen fahren wir nach Degersheim. Nach dem Einchecken in die Luxusun-terkunft, ZSA Degersheim, wartet auch schon bald der Zmittag. Seit drei Jahren werden wir von Gisela und Bernhard kulinarisch verwöhnt und der tosende Applaus zu Beginn des Lagers, lässt erahnen, wie zufrieden die Junioren in den vergangenen Jahren mit der Küche waren.
Am Nachmittag folgt die erste Trainingseinheit. Es geht sogleich voll zur Sache. Das Training ist intensiv und mit Video-Analyse und Fotoapparat stehen uns gute Mittel zur Verfügung das Geleis-tete nochmals in Ruhe anzuschauen und zu verarbeiten.
Nach dem Nachtessen geht es nochmals Raus. In ganz Degersheim wird „Mister X“ gespielt. Die Junioren suchen in drei Gruppen nach den drei „Mister X“, welche sich regelmässig per Handy melden. Eine Verfolgungsjagd folgt der nächsten, was aber anscheinend nicht genug war für unse-re U13. Statt müde zu schlafen sollen sie bis spät in die Nacht im Schlag gespielt haben. Bei den Leitern ging vorher das Licht aus. Auch wir werden älter…
Der Dienstag stand ganz im Zeichen des Hallensports. Trainings und Analysen den Tag hindurch und am Abend gab es Mattenlauf. In der Wochenmitte hatten wir dann Besuch von Simon Wag-ners Eltern. Sie kamen nach Degersheim und schauten unserer U13 beim Training zu. Am Abend stand der erholsame Säntispark auf dem Programm. Während bei den „älteren“ der Whirlpool, das Sohlebad und die Sauna favorisiert werden, sind unsere kleinsten im Wellenbad, Wildwasserkanal oder auf der Rutschbahn anzutreffen. Auf dem Heimweg zeigte sich Patrick Weiss wieder mal als Liebling unserer kleinsten. Ob es an Pädes „Grösse“ liegt wissen wir nicht. Auf jeden Fall war es extrem lustig mit anzusehen, wie die U13 alle Möglichen Frauen am Bahnhof versuchten mit Päde zu verkuppeln. Leider ohne Erfolg…
Mit dem Donnerstag folgten die letzten ernsthaften Trainingseinheiten der Woche. Die U13 übte kräftig an der neuen Spielauslösung, welche nach ihrem Trainer „Hannes“ benannt wurde. Die U17 lernte das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer, sowie das nötige Verteidigungsverhalten. Unser Präsident Balz Zehnder erwies uns die Ehre und verbrachte einen Tag in Degersheim. Am Abend besuchten uns die Schwestern von Thomas Ruppert und es Stand das spielerische Highlight auf dem Programm „Burgenvölk“. Dabei durften die beiden Teams sämtliches Mobiliar des Geräte-raumes nutzen, um in der eigenen Spielzone ihre Burg zu errichten. Nicht ganz überraschend stell-te sich die „sichere“ Burg als Nachteil heraus.

Zum Schluss der Woche stand am Freitag das grosse Aufräumen an. Schlag, WC, Halle, Aufent-haltsrau, alles musste wieder so glänzen wie zu Beginn der Woche. Alle halfen kräftig mit und um vier Uhr machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Eine sichtlich müde Gruppe Junioren war froh im Zug bequem nach Hause fahren zu können. In Räterschen warteten dann die Eltern, um beim Tragen der Taschen zu helfen. Auf mich wartete bereits Simon Schuler, um wieder nach De-gersheim ins Trainingslager der Aktiven zu fahren. Aber das ist eine andere Geschichte, die eben-falls in dieser EZ nieder geschrieben sein sollte.

Zum Schluss danke ich allen die es ermöglicht haben dieses Trainingslager durchzuführen. Gisela und Bernhard Storrer, Christian Siegrist, Hannes Rauber, Thomas Ruppert, Marco Rickenbach und Patrick Weiss haben eine Woche ihrer Freizeit geopfert, um unseren Junioren eine Woche lang Rahmenbedingungen für ein gutes Trainingslager zu schaffen. Euch gilt ein grosses DANKE-SCHÖN!

Autor:
Philipp Storrer

Unsere U17 im 1/2-Final

Was war das für ein Wochenende… Zwei Spiele, zwei Siege! Nach dem erfolgreichen Meisterschaftsspiel vom Samstag hiess es heute gleich nochmals zum Handball spielen antreten. Es stand der Cup-1/4-Final an. Den Gegner aus Weinfelden kannten wir bestens aus der Meisterschaft. Da haben wir 21:19 knapp gewonnen. Die Forderung der Trainer war aber, diesen Sieg zu vergessen und das Spiel bei Null zu beginnen.

Wie gestern starteten wir mit einer 3:2:1 Verteidigung. Damit kamen wir aber nicht klar. Der Gegner war zu wendig und um lief uns konsequent. Wir reagierten und verteidigten ab der 10. Minute mit 6:0. Es reichte um uns bis zur Pause mit 16:10 in Führung zu bringen. Im Angriff konnten wir unsere Spielzüge gut anwenden und falls der Rückraum nicht durchkam, sorgte Thomas Grubinger am Flügel für Tore.

In der zweiten Hälfte überraschte der Gegner mit einer 4:2 Verteidigung. Das machte Probleme. Grosse Probleme! Wir mussten uns offensiv viel bewegen und machten dabei zu viele Fehlpässe. Das ermöglichte den Most-Indern Gegenstösse zu laufen und sie kämpften sich damit erfolgreich zurück. Bis auf zwei Tore kamen sie heran. Dann nahmen die Trainer ein Timeout. Marco verlangte in der Verteidigung mehr Gegenwehr und den immer gleichen Spielzug des Gegners zu durchschauen und zu unterbinden. Im Angriff war Improvisation und Spielwitz gefragt. Wir differenzierten uns nochmals mit ein paar Toren und sicherten uns damit den Erfolg im Cup. Das Schlussresultat lautete 31:27. Die zahlreichen Fans haben unsere Jungs bis zum Schluss kräftig unterstützt. Herzlichen Dank an dieser Stelle. Ihr seid einfach toll!

Philipp Storrer, Coach

Ein Nachtrag an dieser Stelle:
Weil Weinfelden einen falschen Spielereingesetzt hat, haben wir nun einen 10:0 Forfait-Sieg.

Spitzenspiel mit Kampfgeist und Einsatz gewonnen

An diesem verregneten Samstag begab sich unsere Junioren-Equipe nach Romanshorn. Eigentlich ging es um nichts mehr Zählbares. Der dritte Platz war auf sicher und die Teilnahme an der Finalrunde konnte uns damit niemand mehr nehmen.

Nach dem Anpfiff gestaltete sich das Spiel äusserst ausgeglichen. Wir konnten immer nur ein Tor vorlegen, worauf gleich wieder der Ausgleichstreffer folgte. Die Trainer Marco Rickenbach und Philipp Storrer stellten dann die Verteidigung von 3:2:1 auf 6:0 um. Damit tat sich unser Gegner schwer. Es ermöglichte Thomas Rupper im Tor gute Paraden zu machen und mit herausgespielten Toren im Angriff setzten wir uns vier Tore vom Gegner ab. Mit zwei Einbrüchen in der ersten Halbzeit schafften es die Romanshorner jeweils wieder heran zu kommen. So stand er zur Halbzeit 14:14.

In der Kabine predigten die Trainer die Durchhalte- und Kämpferparole. Es galt weiterhin an unser Spiel zuglauben und mit guter Verteidigung und Spielwitz im Angriff Tore zu schiessen. Gesagt, getan! In der zweiten Hälfte spielten die Ost-Winterthurer mit konstant guter Verteidigung. Der gegnerische Kreis wurde gut kontrolliert und Schüsse aus dem Rückraum geblockt, oder vom Goalie pariert.

Wir siegten zum Schluss verdient in einem spannenden und umkämpften Spiel mit 27:25. Die Freude war gross! Mit nur einer Niederlage in der gesamten Qualifikationsrunde wartet nun die Finalrunde auf uns. Wer hätte das gedacht, dass wir so gut Spielen nach der letzten, so verkorksten Saison.

Philipp Storrer, Coach

U17-Schützenfest und Fast-Shutout

Das zweitletzte Spiel der Qualifikationsrunde stand am Sonntag auf der Handballagenda unserer Mannschaft. Nach Tabelle eine klare Sache und als der Gegner ohne Ersatzspieler und jungem Kader anreiste, schien das Kräfteverhältnis offensichtlich. Die Trainerbank warnte die Jungs davor, das Spiel als leicht und bereits gewonnen im Kopf abzuhacken.

Das Spiel startete trotzdem verhalten. Dies reichte aber, um in der Defensive die harmlosen Gäste zu kontrollieren und vorne wurden einfache Tore geschossen. Bis eine Minute vor Schluss blieb das Heimteam ohne Gegentreffer und führte Haushoch. Dann gelang den Kreuzlingern doch noch der Ehrentreffer in der ersten Halbzeit. Wir nahmen es gelassen hin, nur unser Goalie Thomas Rupper ärgerte sich über den „Tolggen“ im Reinheft.

Nach der Pause hiess die Devise den Rhythmus im Angriff zu halten und in der Verteidigung nicht nachlassen. Diese Gelegenheit das Torverhältnis markant zu verbessern durften wir uns nicht entgehen lassen. Trotzdem wurde in der zweiten Hälfte kräftig ausprobiert. So wurde in der Aufstellung rochiert, Spielzüge erprobt und fleissig am egenstoss-Spiel gefeilt. Letzteres trug grosse Früchte. Sven Meier lief eifrig Konter um Konter und wurde durch ungewohnt weite Pässe angespielt. Kaltblütig nutze er die Möglichkeiten aus und erhöhte das Score stetig.

Eine etwas nachlässigere Defensive ermöglichte es den Gästen nun öfters zum freien Schuss zu kommen und so fielen mehr Gegentreffer als in der ersten Hälfte. Zu Spielschluss waren es deren 10. Offensiv wurden wir übermütig und liessen unsere Goalies je einen Penalty schiessen. Ohne Erfolg! Konsterniert stellten wir fest, dass das Toreschiessen eben doch Feldspielersache ist.

Zu Spielschluss stand es dann 45:10. Eine klare Ansage, was diese Mannschaft Potential zu bieten hat. Nun können wir gegen Romanshorn ohne Druck um den zweiten Tabellenplatz spielen. Ich freue mich drauf.

Philipp Storrer, Trainer U17

U17 erringt knappen Auswärtssieg

Mit einem „knappen“ Kader von neun Spielern ist die U17 zum Auswärtsspiel in Amriswil angetreten. Nicht weniger als neuen Spieler haben sich für das Auswärtsspiel absent gemeldet. Mit dem ungewohnt kleine Kader mussten die Junioren des TVR Handball ihren Podestplatz in der Tabelle gegen den viertplazierten verteidigen.

Es zeigte sich ab Spielbeginn rasch, dass der Gegner nur zwei starke Schützen im Team hatte und mit nur einem Ersatzspieler ebenfalls knapp besetzt war. Die Rätschtemer entschieden sich schnell für eine Manndeckung des stärksten Gegenspielers. Das Spiel gestaltete sich darauf ausgeglichen und war geprägt von einer harten Gangart. Roman Schuppisser gelang es den zweiten Schützen der Amriswiler durch eine dritte Strafe für den Rest des Spiels vom Platz zu stellen. Der Weg schien frei für einen Auswärtssieg.

Doch zu früh gefreut. Durch dumme Fouls in den Gegenstössen musste zwei Mal in doppelter Unterzahl gespielt werden. Das kostete die vier Tore Vorsprung, welche zuvor erarbeitet wurden. Somit lag das Gastteam kurz vor Schluss nur mit einem Tor in Führung.

Trotz lauten Anweisungen der Trainerbank gelang es den Junioren nicht ein ruhiges Angriffsspiel aufzubauen und eine sichere Differenz von zwei Toren zu erarbeiten. Gleich dreimal rettete Thomas Rupper durch Glanzparaden den Auswärtssieg.

Der Jubel war dafür nach dem Spiel umso grösser und der Sieg wurde ausgiebig gefeiert. Es bleibt das gute Gefühl in dieser Saison erst einmal bezwungen worden zu sein und die Erkenntnis, dass die Cleverness und Abgeklärtheit noch fehlt um ein knappes Spiel sicher für sich zu entscheiden.

Philipp Storrer, Trainer U17

Bericht zum Saisonende

Nach einer langen Spielpause ist unsere U17 in die zweite Saisonhälfte gestartet. Bei Redaktionsschluss haben wir zwei unserer fünf Spiele gespielt. Die angestrebten Siege erreichten wir dabei aber nicht. Zweimal haben wir knapp mit jeweils vier Torenrückstand verloren.

Zum Heimspiel besuchte uns Kreuzlingen in der Elsauer-Arena. Mit einem Blitzstart legten wir gleich einige Tore vor. Bis zum Ende der ersten Halbzeit büssten wir den Vorsprung aber wieder ein. Die zweite Spielhälfte war dann ein Kopf an Kopf Rennen. Es unterliefen uns in der Schlussphase ein paar unverzeihliche Fehlpässe, was dem Gegner Gegenstossmöglichkeiten eröffnete. Diese wurden von Kreuzlingen souverän verwertet. Gut gekämpft, aber zum Schluss wegen Individualfehlern verloren, hiess das Verdikt zum Schluss.

An einem Mittwochabend reiste unser Team zum zweiten Saisonspiel nach Schaffhausen. Mit knappem Kader traten wir Auswärts an. Sowohl Kadetten, wie auch wir legten ein hohes Tempo vor. Ein schnelles und Tor reiches Spiel war die Folge. Mit nur einem Ersatzspieler kann das aber ganz schön auf die Kondition drücken. Nicht so bei uns! Trotz zwischenzeitlicher Rücklage von acht Toren rauften sich die Spieler zusammen und wir kamen in den Schlussminuten wieder heran. Unsere Aufholjagd starteten wir aber etwas zu spät, so dass es nur zum 38:34 Schlussresultat reichte.

Nun steht uns das Spiel gegen Athletic/ Seen bevor. Diese zeigten bisher eine starke Saison! Wir dürfen uns somit wieder auf ein kämpferisches und schnelles Handballspiel freuen.

Philipp Storrer
Trainer U17

Zwischenbericht

Im Gegensatz zu den anderen Teams in unserem Verein, hat die U17 eine zweigeteilte Saison. Noch im alten Jahr spielten wir in der Qualifiaktionsrunde gegen Teams aus allen Stärkeklassen. Dass wir dabei zu den schwächeren gehörten haben wir oft genug festgestellt. Am Schluss der Tabelle haben wir diesen Teil der Saison abgeschlossen und starten im neuen Jahr nun in der Platzierungsrunde. Dabei spielen wir gegen Teams, welche ähnlich stark sind wie wir. Wir werden auf Kadetten Schaffhausen, HSC Kreuzlingen, Seen, HV Thayngen und den HC Turbenthal treffen.

Wir möchten nun aber klar nicht mehr den Schluss der Tabelle bilden, sondern im Mittelfeld mitspielen können. Unsere Fortschritte sind genügend gross, um in dieser Gruppe Siege zu feiern. Sowohl als Team, wie auch jeder einzelne Spieler hat sich weiterentwickelt. Viele haben gemerkt, dass es mehr braucht als nur auf dem Platz zu stehen. Man muss den Sieg schon wollen und diese Einstellung sollte man schon in der Garderobe vor dem Match finden. Hinzukommt, dass jeder sein Potential selber entdecken muss. So hat zum Beispiel Jonas sein Talent für Gegenstösse entdeckt, Päde Bertschi und Timi verstehen sich hervorragend, wenn es ums Sperren im Angriff geht und Sven hat Spass am Tore schiessen gefunden. Wir dürfen also weiter an unserem Handballspiel arbeiten, so dass auch wir zu mehr Siegesfeiern in Elsau kommen um der ersten Mannschaft in nichts nachzustehen.
Ich freue mich auf die zweite Saisonhälfte und bin gespannt was diese mit sich bringt.

Philipp Storrer
Trainer U17

Trainingslager 2007 in Degersheim SG

Alle Jahre wieder in „Tägersche“. So lautete nicht das Motto unseres Trainingslagers, denkt aber jeder, der schon zwei oder drei unvergessliche Lager in Degersheim verbracht hat. Was jedoch nicht heissen soll, dass die Vorfreude geringer als in früheren Jahren ausfallen sollte – im Gegenteil.

Doch nun zum Ablauf der sportlichen 5 Tage:
Die bunt gemischte Truppe kam wie gewöhnlich am Montag Vormittag, den 15. 10. 2007, in Degersheim an und wurde schon ein erstes Mal von den Spitzenköchen (Gisela und Bernhard Storrer) verköstigt, was allen einen gelungenen Einstieg in das Lager bereitete. Nicht so locker fiel der Nachmittag aus, denn es gab ein Gasttraining eines Ex-Nationalliga A Mannes 1. Klasse, wovon vor allem die jüngeren Junioren viel profitieren konnten. Als es langsam düster wurde, stand das berüchtigte Mister-X Spiel an. Vier den Handballern bekannte Personen bewegten sich in und um Dergersheim und mussten von den drei Gruppen aufgespürt werden. Hilfe bot lediglich ein viertelstündig versendetes SMS mit der ungefähren Position der Personen. Nach etwa zwei Stunden und vielen spektakulären Verfolgungsjagden in und um Degersheim, mussten einige schon ins Bett und andere noch nicht…

Am Dienstag wurde weiter fleissig trainiert, morgens und nachmittags jeweils zwei Stunden, wobei sich bereits erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar machten, die sich jedoch den Höhepunkt noch für den berüchtigten Freitag Morgen aufsparen sollten. Der Abend wurde mit amüsanten Gesellschaftsspielen ausgefüllt und die Gruppen sammelten eifrig Punkte für das Schlussturnier am besagten Freitag Morgen. Der Mittwoch war erneut von harten Trainings und vor allem von der Vorfreude auf den Säntisparkbesuch am Abend geprägt, bei dem sogar gestresste Lagerleiter eventuell eine kleine Erholungspause im Whirlpool finden, doch nur allzu bald wieder der harten Realität mit einer riesigen Menge unbezähmbar scheinenden U13 Junioren die Stirn bieten müssen.

Am Donnerstag begreift man erstmals, dass die Woche schon fast wieder vorbei ist, vergisst dabei aber nicht noch ein letztes mal in der Halle den grösstmöglichen Einsatz zu erbringen. Das – alljährliche – Burgenvölk wurde am Abend durchgeführt und konnte Jung und ein wenig Älter (aber immer noch jung) auf ein Neues begeistern.

Das Schlussturnier fand am Freitag statt und nach hart umkämpften Unihockey- und Handballspielen stand die Siegergruppe fest und konnte zwischen Schokolade und Duschshampoo einen Preis auswählen.

Alles in allem kann man sagen, dass das diesjährige Trainingslager erfolgreich und souverän vom Hauptleiter Phillipp Storrer, dem ich hiermit auch meinen herzlichen Dank aussprechen will, durchgeführt wurde. Ein grosses Dankeschön möchte ich auch an die Köche Gisela und Bernhard Storrer richten; bekämen wir zu Hause auch solch feine Kost, wären wir wohl alle so gross, stark, beeindruckend, wohl proportioniert, muskulös, attraktiv, ansehnlich, hübsch, knackig, gutaussehend, verführerisch, erotisch, hinreissend und nicht zuletzt so sexy wie Phillipp.

Dominik Fässler
U21-Junior

Bericht zum Saisonstart 2007

Bei meinem letzten EZ-Bericht, kurz vor dem Saisonstart, habe ich die Prognose gewagt, dass wir als junges Team es in dieser Saison sehr schwer haben werden. Bis jetzt sieht es auch tatsächlich so aus, dass wir wohl einiges mehr an Niederlagen einstecken müssen, als wir Siege holen können. Jedoch sieht die Bilanz nicht ganz so düster aus. Aus spielerischer Sicht haben wir doch den einen oder anderen Lichtpunkt am Ende des Tunnels gesehen. So haben wir das Auswärtsspiel in Herisau gewonnen, in Weinfelden wacker mitgespielt und bis zur Halbzeit ein Unentschieden gehalten und im letzten Heimspiel unglücklich mit einem Tor Differenz verloren.

Trotzdem haben wir bis auf den einen Match stets Niederlagen erhalten. Das liegt wohl unter anderem auch daran, dass die Junioren ihr Selbstvertrauen und den Mannschaftsgeist noch nicht voll ausgeschöpft haben. Wir glauben zu wenig daran, dass wir jeden Match gewinnen könnten und träumen manchmal auf dem Feld, statt konzentriert 60 Minuten lang Handball zu spielen.

Die vielen Niederlagen dürfen wir aber auf keinen Fall als Unfähigkeitszeugnis werten, sondern müssen die laufende Saison als Lehrstück ansehen. Der Fortschritt der Jungs ist beträchtlich und es bleibt der weite Ausblick auf die nächste Saison, wo wir dann unsere Erkenntnisse aus der laufenden Saison in möglichst viele Siege umwandeln können.

Philipp Storrer
Trainer U17