Match Gegen Neftenbach

Wir haben im Match gegen den HC Neftenbach nach fünf Minuten 0:5 Vorsprung gehabt. Nach 10 Minuten haben wir aber ein bisschen nachgelassen und haben dann einige Tore bekommen. In der Halbzeit stand es 8:18 und wir wollten mindestens mit 30 Toren gewinnen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns mehr konzentriert und 14 Tore geschossen aber wir haben auch 11 Tore bekommen. Wir haben den Match mit einem 19:32 gewonnen und somit die Saison auf dem dritten Platz beendet mit den wenigsten Gegentoren.

Nicola Wittwer

Endlich ein Sieg!!!

Nach einer mässigen aber konstanten ersten, folgte eine ansehendliche zweite Halbzeit und so konnte der überfällige Sieg endlich gefeiert werden. Für die Flawiler ging es nicht mehr um allzu viel und sie spielten sicherlich nicht ihren besten Match; dennoch sollte man diesen Sieg nicht schlechtreden. Unter dem Moto „lieber spät also nie“ hat der TV Räterschen zu einer guten, konzentrierten und kämpferischen Mannschaftsleistung gefunden und so das letzte Saisonspiel absolut verdient für sich entscheiden können. Die konsequente Manndeckung auf den Spielmacher von Flawil, eine (meist) kompakt stehende Verteidigung, eine starke Torhüterleistung, schnelle Gegenstösse und das nötige Glück bei Rahmenbällen waren Erfolgsfaktoren, mit welchen der TV Räterschen in der zweiten Halbzeit den Unterschied machen konnte.

Was bedeutet nun dieser Sieg für Räterschen? Die Milchbüechlirechnung: Mit dem 30:23 schickten die Rätschemer den SV FIDES Selektion in die 4. Liga und zogen punktemässig mit den Kadetten SH und Uzwil gleich. Damit steckt das „Eis“ allerdings immernoch mit dem Kopf in der Schlinge und kann sich daraus nicht mehr aus eigener Kraft befreien. Soll heissen wir hoffen nächstes Wochenende auf einen Sieg von Aadorf zu Ungunsten der Kadetten und/oder auf einen Sieg für Fides zu Lasten von Uzwil eine Woche später. Der Direktabstieg wurde also verhindert, zwischen dem 6. Platz und der Abstiegsrunde (8. Platz) ist aber noch alles drin…

Martin Bertschi

Enttäuschende Saison mit versöhnlichem Abschluss

Die 1. Mannschaft des TV Rätschen Handball blickt auf eine enttäuschende Saison 2010/2011 zurück. Die zweite Saison unter Trainer Bruno Zahnd lief für alle nicht wunschgemäss und für einige gar katastrophal. Balz Zehnder als schlimmstes Beispiel musste sich bereits während dem 1. Meisterschaftsspiel mit einem Achillessehnenriss für den Rest der Saison verabschieden.
Im Herbst lief es insgesamt nicht super, aber auch nicht schlecht. Auch einige schöne Matches waren dabei. Leider kamen weitere Kurz- und Langzeitverletzte und andere Abwesenheiten dazu, sodass der Coach kaum einmal auf ein volles Kader zurückgreifen konnte. Einige unglückliche Niederlagen zerrten an der Moral und am Selbstvertrauen. So mancher begann zu hadern und leider verschlechterte sich in der Folge auch die Trainingspräsenz.
Ohne Fleiss kein Preis! Das Sprichwort zeigte sich in der zweiten Saisonhälfte von der erbarmungslosen Seite und so wandte sich ein Teufelskreis in die Tiefe. Erst in letzter Sekunde konnte sich das „Eis“ noch einmal zu einer ansprechenden Leistung aufraffen und das letzte Saisonspiel deutlich für sich entscheiden. Nur dank der Tordifferenz konnte man sich schliesslich von der Abstiegsrunde fernhalten.

Gerade nochmal gut gegangen! Auf dass dieser Schuss vor den Bug, eine positive Wirkung auf die Vorbereitungen für die nächste Saison hinterlässt.

Mit dem Saisonende verabschiedet sich auch Trainer und Coach Bruno Zahnd. Sein Einsatz für die Mannschaft, seine intensiven und gut vorbereiteten Trainingseinheiten und seine umgängliche Art auf und neben dem Handballfeld werden den Rätschemer in guter Erinnerung bleiben. Wir wünschen Bruno alles Gute und eine spannende neue Freizeitbeschäftigung. Offiziell wird Bruno am Saisonabschlussfest am 7. Mai verabschiedet.

Martin Bertschi
MV 1. Mannschaft
TVR Handball

Herren 1 verliert auswärts gegen Pfadi

Nicht weniger als 5 U19-Junioren ergänzen das knappe Kader, was den Altersdurchschnitt auf 22 Jahre drücke.

Man war entschlossen das Beste aus der Situation zu machen und ging motiviert in die Partie. Der Kampfgeist machte sich bezahlt und so konnten die Rätschemer die erste Halbzeit ausgeglichen gestalten. Die Verteidigung stand solide, liess kaum Durchbrüche zu und viele Distanzschüsse wurden zur Beute von Junioren-Goali Rupper. Kurz vor dem Seitenwechsel gab es dann doch noch einige Fehler… Pausenresultat 13:9 zu Räterschens Ungunsten.

Nach der Pause dann der altbekannte „Hänger“, welcher den Pfader in kürzester Zeit zu einem 10-Torevorsprung verhalf. Im weiteren Spielverlauf vermochte sich der TVR Handball zwar wieder zu fangen, kam aber resulatmässig auch nicht mehr näher heran. Schön herausgespielte Tore und gute Abwehrarbeit wechselten sich mit Ballverlusten und Unkonzentriertheit ab und so stand es nach 60 Minuten klar 33:22.

Es gibt trotz des deutlichen Resultats auch Positives aus dem Spiel zu berichten:
1. Die Junioren fanden gut ins Team und zeigten eine tolle Leistung.
2. Die Mannschaft zeigte insgesamt einen guten läuferischen Einsatz und gab nie auf.
3. Die Spieler liessen sich von fiesen Tricks und Provokationen der Pfader kaum beeindrucken.

Nun müssen insbesondere gegen Fides am So 20. Februar in St. Gallen und auch bei den beiden folgenden Heimspielen Siege her, will man wenigstens noch von einer „mässig guten Saison“ sprechen können.
Hierfür hoffen wir natürlich auch nochmals auf einiges an Unterstützung von der Tribüne. Helft uns bei einer positiven Schlussphase der Saison 2010/2011 – noch 3 Spiele!

Bertschi

U15 Junioren siegen klar gegen Flawil mit 24:12

Der Match gegen Flawil war die ersten 17 Minuten ein bisschen langweilig, weil es 1:1 stand. Nach 17 Minuten schossen wir ein Tor und von da ging es bergauf. Die este Halbzeit hätte viel besser laufen können aber ich war froh, dass es in der Halbzeit 9:6 stand und nicht umgekehrt. In der zweiten Halbzeit haben wir begonnen wie die Erste. 10 Minuten lang gab es kein Tor aber ab der 10ten Minute drehten wir auf und am Ende stand es mit einem 2:1 Verhältniss 24:12.
Wir haben wiedereinmal de guten Ruf unserer Verteidigung gerecht werden können.

Nicola Wittwer

TVR Handball verliert gegen den HC Uzwil knapp mit 28:29

Schon nach den ersten Minuten war klar, dass es keine einfache Aufgabe sein wird, den HC Uzwil zu schlagen. Die Abwehr stand stabil und die Angriffe wurden (zu) einfach aber effizient abgeschlossen. Der TVR Handball hatte sowohl im Angriff wie auch in der Verteidigung Mühe, mit dem Gegner mitzuhalten. Bezeichnend waren dann die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit: In Überzahl kassierte der TVR Handball zwei Tore, konnte selber aber keines erzielen. Mit dem Rückstand von 11:13 war das „Eis“ noch gut bedient.

In der 2. Halbzeit steigerte sich der TVR Handball leicht. Die Führung wechselte zwischen den Teams hin und her. Eine spannende Schlussphase stand bevor. Die Routiniers von Uzwil behielten dabei das bessere Ende für sich. Sie gingen in der letzten Minute mit 29:28 in Führung. Das „Eis“ konnte das Spiel im letzten Angriff nicht mehr drehen und musste sich geschlagen geben.

Die Niederlage war unnötig und unglücklich. Der TVR Handball muss sich an der eigenen Nase nehmen. Das Angriffspiel liess oft die nötige Konsequenz vermissen. Die Abwehr war nicht sattelfest und die Torhüter zogen ebenfalls einen schwachen Tag ein. So kann man kein Spiel gewinnen. Bereits am nächsten Wochenende haben die Spieler Gelegenheit, eine Reaktion zu zeigen!

Philipp Stäheli

TVR Handball feiert klaren Sieg gegen SV Fides Selektion

Trainer Zahnd konnte auch an diesem Sonntag nicht auf das ganze Kader zurückgreifen. Neben den Langzeitverletzten fehlten weitere Spieler infolge Grippe oder anderen Verpflichtungen. Im Gegensatz zum heutigen Gegner hatte Zahnd aber dennoch ein Luxusproblem: Der SV Fides reiste nämlich nur mit 6 Feldspielern und einem Torwart an. Man durfte also gespannt sein, wie sich das Spiel entwickeln würde.

Der TVR Handball startete stark und ging schnell in Führung. Die kompakte Abwehr liess dem Gegner nur wenig Platz. Zudem konnte sich das *Eis* heute auf seine Torhüter verlassen, welche eine Bärenstarke Leistung zeigten. Schnell stand es 9:3 für Räterschen, und das Publikum sah einen Gegenstoss nach dem anderen. Die Ostschweizer taten sich zudem weiterhin schwer, Tore zu erzielen. Bis zur Pause konnte der TVR Handball den Vorsprung auf 15:7 ausbauen.

Der TVR Handball nahm sich vor, in der 2. Halbzeit nichts mehr anbrennen zu lassen und den Vorsprung weiter auszubauen. Schützenhilfe bekam der TVR Handball dann von Fides, welches sich mit einigen Strafen selber schwächte. Nachdem Fides nach der dritten 2-Minuten-Strafe gegen einen Spieler für die letzte Viertelstunde in Unterzahl spielen musste (da sie keine Auswechselspieler hatten), war dem TVR Handball der Sieg nicht mehr zu nehmen.

Der TVR Handball verpasste es allerdings, diese lange Überzahl besser zu nutzen. Einige Angriffe wurden zu wenig konsequent abgeschlossen und so konnte der Vorsprung nicht wie gewünscht ausgebaut werden. Am Schluss feierte der TVR Handball einen ungefährdeten 26:13-Sieg. Jetzt kann sich das „Eis“ in der Tabelle wieder nach oben orientieren!

Philipp Stäheli

TVR Handball unterliegt den Routiniers von Pfadi

Pfadi 3 reiste mit einem knappen Kader nach Räterschen. Unser „Eis“ wusste aber natürlich, dass die ehemaligen Top-Spieler von Pfadi nicht zu unterschätzen waren.

Die Zuschauer bekamen ein attraktives 3.-Liga-Spiel zu sehen. Die Pfader spielten ihre Routine aus und lagen immer knapp in Führung. Dem TVR Handball gelang es nur selten, mit schnellen Gegenstössen mehr Geschwindigkeit ins Spiel zu bringen. Die Pfader begingen wenige Fehler, warfen sicher und nutzten ihre Chancen. Das Halbzeitresultat von 16:18 lies auf eine spannende zweite Halbzeit hoffen.

Der TVR Handball verschlief dann leider den Start zur 2. Halbzeit. Diese Chance nutzten die Pfader und zogen mit 5 Toren Vorsprung davon. Der TVR Handball kämpfte sich aber wieder heran und glaubten nach wie vor an den Sieg.

Dei Schlussphase wurde dann hektisch. Die Spieler der Gäste legten sich immer wieder mit dem Schiedsrichter an. Der TVR Handball verpasste es allerdings, due Überzahl zu nutzen und in dieser Phase den Ausgleich zu schaffen. In Unterzahl spielten die Pfader ihre ganze Routine aus und konnten den Vorsprung über die Zeit retten. Am Schluss gewannen die Gäste aus Winterthur mit 24:28.

Philipp Stäheli

Knapp, Knapper, Räterschen vs Schaffhausen

Auf dem Papier war die Partie Kadetten Schaffhausen gegen den TV Räterschen Handball eine klare Angelegenheit für die Gäste aus dem „Kanton Winterthur“. Liegen wir doch zur Zeit auf dem dritten Platz und die Jungs vom Rheinfall auf dem Zweitletzten. Die Begegnungen der letzten Saison fielen aber immer knapp aus und so sollte es auch dieses Mal sein.

Nach dem Anpfiff des Unparteiischen legte Räterschen gleich mit 4:0 vor. Danach war das Spiel ein stetiges auf und ab, was Konzentration, Einsatz, Motivation, Tordifferenz und Spielintensität betrifft. Oder anders gesagt: Die konnten uns nie entscheidend vom Gegner absetzen und standen uns dabei meist selber im Weg. Schaffhausen überzeugte mit einem wurfstarken Rückraum und nutzte unsere Ballverluste in der Offensive mittels Konter immer aus. Unsere eigene Leistung schwankte zwischen genial und desaströs. Mit guten Spielzügen und schönen Kombinationen im Angriffsspiel zeigte unser Team auf, wozu wir als Mannschaft fähig sind und mit schönen Einzelaktionen glänzten wir auch mit individueller Klasse. Es gehörte an jenem Samstag aber auch zu unserem Gesicht verheerende Fehlpässe zu spielen und staatisch auf den Angriffspositionen zu verharren.
So waren wir zur Pause nur zwei Tore im Vorsprung und ich als Trainer sorgte mich etwas um die beiden Siegpunkte. Das Spiel blieb auch in der zweiten Hälfte knapp. Räterschen war bis auf wenige Momente immer in Front. Konnte sich zehn Minuten vor Schluss sogar mit 3 Toren absetzen und hatte die Möglichkeit den Sack zuzumachen. Es sollte aber anders kommen…

Räterschen liess in der Schlussphase die Gastgeber aber nochmals heran zu kommen. Eine sensationelle Parade von Thomas Rupper war der Schlüsselmoment im Spiel. Auf eine parierte Chance vom linken Schaffhauser Flügel folgte der Abpraller zum rechten Flügel und somit eine 100%-Chance für die Kadetten. Ruppi fing auch diesen Ball ab und hielt uns beeindruckend im Spiel. Die Feldspieler dankten es mit einem Tor und so waren wir zwei Minuten vor Schluss mit einem Tor vorne.

Es musste nun ruhig zu Ende gespielt werden! Nur nicht dem Gegner einen Konter ermöglichen! Beinahe ging das schief.! S.M. (Name der Redatkion bekannt) schloss etwas gar früh ab und Schaffhausen hatte die Kontermöglichkeit. Bedankte sich aber fair mit einem kapitalen Fehlpass, worauf die letzten Sekunden im Passspiel unserer Jungs zerronnen. Ein überaus knapper 29:28 Sieg war die gute Beute des Wochenendes. Wir grüssen vom 3. Tabellenplatz und haben eine klare Position hinter Neftenbach und Neuhausen bezogen. Gratulation an dieser Stelle an die Jungs. Ihr habt echt Nerven bewiesen…

Autor: Philipp Storrer

Kantersieg der U19-Junioren gegen den SC Frauenfeld

Mit Freude wurde das Rückspiel gegen den SC Frauenfeld erwartet. Wollten wir doch auf das Unentschieden vom Hinspiel einen Sieg folgen lassen!

Mit dem Wissen, dass Frauenfeld über nur einen starken Spieler verfügt, bereiteten wir uns uns auf eine 60-Minuten-Manndeckung vor. Diese wurde ab der ersten Minute zelebriert und bis zum Schlusspiff konsequent umgesetzt. Das Resultat: Kein einziges Tor von Frauenfelds Topskorer – was für eine Leistung! Kompliment!
Im Gegenzug konnten die Rätschtemer auf zuverlässiges Konterspiel setzen. Durch die Manndeckung stand Päde Bertschi immer auf Feldhälfte und die schnellen Flügelläufer unterstützen die Konter zusätzlich. Was zu Saisonbeginn noch garnicht funktionierte (zuviele Fehlpässe) scheint langsam in Gang zu kommen. Einen Grossteil der Tore fanden in Gegenstössen ihren Ursprung. Bis zur Halbzeit setzten sich die Gastgeber auf 22:12 ab.

Der TV Räterschen hatte den Gegner bis zu diesem Zeitpunkt stets im Griff. In der Kabine wurde von den Spielern und vom Coach gefordert sich nicht vom Spiel des Gegners „anstecken“ zu lassen. Das Team wollte weiterhin konsequent spielen. Dies Umsetzung war schwierig. Eine Stagnation der Tordifferenz war die Folge. Es fehlte im Angriff etwas an der Durchschlagskraft und in der Verteidigung wurde Phasenweise geschlafen.
Zum Schluss drehten die Gastgeber nochmals auf, kombinierten sich gut durch die offensive 3:2:1 Abwehr und verpassten die 40er-Marke mit 38 Toren nur knapp.

An dieser Stelle darf ein grosses Kompliment an die Spieler und ihren Einsatz nich fehlen. Jedes Tor war verdient und der Sieg in dieser Höhe geht absolut in Ordnung.

Jetzt folgt das Trainingsweekend, wo wir uns aufs nächste Spiel gegen die Kadetten vorbereiten können. Die Schaffhauser gilt es zu schlagen, wenn wir den dritten Tabellenplatz halten wollen.

Autor: Philipp Storrer