U17 erringt knappen Auswärtssieg

Mit einem „knappen“ Kader von neun Spielern ist die U17 zum Auswärtsspiel in Amriswil angetreten. Nicht weniger als neuen Spieler haben sich für das Auswärtsspiel absent gemeldet. Mit dem ungewohnt kleine Kader mussten die Junioren des TVR Handball ihren Podestplatz in der Tabelle gegen den viertplazierten verteidigen.

Es zeigte sich ab Spielbeginn rasch, dass der Gegner nur zwei starke Schützen im Team hatte und mit nur einem Ersatzspieler ebenfalls knapp besetzt war. Die Rätschtemer entschieden sich schnell für eine Manndeckung des stärksten Gegenspielers. Das Spiel gestaltete sich darauf ausgeglichen und war geprägt von einer harten Gangart. Roman Schuppisser gelang es den zweiten Schützen der Amriswiler durch eine dritte Strafe für den Rest des Spiels vom Platz zu stellen. Der Weg schien frei für einen Auswärtssieg.

Doch zu früh gefreut. Durch dumme Fouls in den Gegenstössen musste zwei Mal in doppelter Unterzahl gespielt werden. Das kostete die vier Tore Vorsprung, welche zuvor erarbeitet wurden. Somit lag das Gastteam kurz vor Schluss nur mit einem Tor in Führung.

Trotz lauten Anweisungen der Trainerbank gelang es den Junioren nicht ein ruhiges Angriffsspiel aufzubauen und eine sichere Differenz von zwei Toren zu erarbeiten. Gleich dreimal rettete Thomas Rupper durch Glanzparaden den Auswärtssieg.

Der Jubel war dafür nach dem Spiel umso grösser und der Sieg wurde ausgiebig gefeiert. Es bleibt das gute Gefühl in dieser Saison erst einmal bezwungen worden zu sein und die Erkenntnis, dass die Cleverness und Abgeklärtheit noch fehlt um ein knappes Spiel sicher für sich zu entscheiden.

Philipp Storrer, Trainer U17

TVR Handball gewinnt in Wil klar und steht an der Tabellenspitze!

Vor dem Spiel machte sich etwas Unmut breit unter den Spielern. Schon wieder wurde die Partie vom bekannten Schiedsrichter – der vor einer Woche in Elsau eine direkte Rote Karte gezogen hatte – geleitet. Man konnte also gespannt sein, wie die Partei diesmal geleitet wird.

Der TVR Handball startete stark in die Partie und ging gleich mit 4:0 in Führung. Die Abwehr stand sehr gut und unser Goali „Ruppi“ brachte die Gegner zur Verzweiflung. Bis zur Pause konnten wir den Vorsprung sogar auf 7 Tore ausbauen. Die Wiler, die offensive verteidigten, waren überfordert und liessen sich durch Entscheide des Unparteiischen immer mehr aus der Ruhe bringen.

In der Pause nahm sich der TVR Handball vor, die Führung auf keinen Fall zu verspielen und konzentriert zu starten. Doch es kam – wie so oft – anders. Die Wiler drehten auf und konnten mit Gegenstössen drei Tore innert kurzer Zeit erzielen. Ausgangspunkt dieser Konter waren immer dumme Ballverluste der Rätschtemer. Wir agierten in dieser Phase des Spiels zu hektisch. Nach diesem kurzen Tief nach der Pause konnten wir uns allerdings wieder fangen. Der Vorsprung pendelte sich wieder bei 4 bis 5 Toren ein.

Doch es wurde noch einmal spannend. Die Wiler kamen zehn Minuten vor Schluss nochmals bis auf zwei Tore heran. Sie agierten danach äusserst offensiv in der Deckung, was uns entgegenkam. Wir konnten einige einfache Tore erzielen und so am Schluss doch einen ungefährdeten 29:22 Auswärtssieg feiern. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an unsere treuen Fans, welche die Reise in die Ostschweiz sehr zahlreich mitgemacht hatten – Merci für die tolle Unterstützung!

Zum Schluss gehörte die Aufmerksamkeit dann noch einmal dem Schiedsrichter: Er zog nämlich auch diese Woche wieder die rote Karte – diesmal gegen einen Spieler der Wiler. Die Situation glich der vor einer Woche, als es den TVR Handball getroffen hatte. Immerhin blieb er seiner Linie treu!

TVR Handball im Cup knapp am BSG Vorderland gescheitert

Nur einen Tag nach dem knappen 22:21 Heimsieg in der Meisterschaft standen die Handballer des TV Räterschen Handball schon wieder in der Sporthalle Elsau. Im Cup ging es gegen den Zweitligisten BSG Vorderland. Die Favoritenrolle wäre also klar verteilt gewesen, wäre da nicht der Cup-Mythos des TVR Handballs…! Die Spieler des TVR Handballs starteten darum voller Zuversicht in das Spiel. Die Erinnerungen an die letztjährige Cupsensation waren in allen Köpfen präsent, und zu gerne wollten wir dieses „Märchen“ weiter schreiben.

Nun ging es los. Das Spiel war sehr ausgeglichen, ein Ligaunterschied war – wie letztes Jahr im Cup auch schon – kaum zu erkennen. Die Einheimischen kämpften vorbildlich und konnten sich bis zur Pause eine 4-Tore-Führung erarbeiten.

Für einmal konnten wir uns auch ausschliesslich auf das Spiel konzentrieren, den die Schiedsrichter – und das sei an dieser Stelle speziell erwähnt – hatten die Partie voll im Griff und pfiffen sehr gut!

In der Pause nahmen wir uns vor, gleich wie in der ersten Halbzeit zu spielen. Doch dann fielen wir – wie so oft – in ein kleines Loch nach der Pause. Gegen einen höherklassigen Gegner rächen sich solche Unkonzentriertheiten sofort. Und ehe zehn Minuten in der zweiten Halbzeit gespielt waren, hatte sich der 4-Tore-Vorsprung in einen 3-Tore-Rückstand verwandelt. Bis zehn Minuten vor Schluss konnten die Gäste die Führung bis auf vier Tore ausbauen.

Dann begann die spannende Schlussphase: Der TVR Handball kämpfte sich – angefeuert von einem erneut grossartigen Publikum – noch einmal heran. Der Rückstand schmolz auf ein Tor, und nun glaubten alle wieder an ein weiteres Kapitel im Cupmärchen von Räterschen. Den letzten Konter konnten wir dann aber leider nicht erfolgreich abschliessen, sonst wäre es wieder einmal in die Verlängerung gegangen. Und so verloren wir am Schluss knapp mit 24:23.

Rückblickend auf das Handball-Wochenende kann man sagen, dass wir unser Glück wahrscheinlich schon am Samstag in der Meisterschaft eingefordert hatten, und der Sieg am Samstag wichtiger war als ein weiterkommen im Cup.

Dennoch freuen wir uns natürlich schon jetzt auf die Cupsaison 2009/2010 – die Zweitligisten müssen sich schon jetzt warm anziehen, wenn es wieder heisst: Der Cup-Schreck TVR Handball empfängt….!

Schon wieder ein knapper Heimsieg, diesmal gegen den STV Artus Winterthur

Schon vor dem Spiel kamen Diskussionen auf, denn der gleiche Unparteiische wie im Spiel gegen Bischofszell – welches wir in letzter Sekunde für uns entscheiden konnten – betrat die Halle. Wir es wieder eine „Schlacht“ geben? Wird es wieder ein spannendes, knappes Spiel?

Der Start deutete gar nicht darauf hin. Der TVR Handball startete stark und ging schnell mit 6:0 in Führung. Es dauerte eine Viertelstunde, bis die Gäste unseren Torhüter Jan Capaul zum ersten Mal bezwingen konnten. Der Schiedsrichter verteilte – wie schon gegen Bischofszell – Strafen im Minutentakt. Wie schon gegen Bischofszell konnten beide Mannschaften viele Entscheide nicht nachvollziehen. Kurz vor der Halbzeitpause gab es dann noch eine direkte Rote Karte – gegen den Autor des Berichts. Je nach Sichtweise (ich kann das leider nicht objektiv beurteilen) gingen die Meinungen von „Kann man geben“ bis „ Der muss ja Blind sein“ auseinander. Was aber sicher gesagt werden kann ist, dass der Schiedsrichter – wie meistens – sehr weit weg war vom Geschehen. Und von dieser Distanz eine solche Entscheidung zu treffen zeugt von wenig Fingerspitzengefühl. Wie auch immer, die Gäste drehten auf und konnten bis zur Pause zum TVR Handball aufschliessen.

Nach der Pause startete der TVR Handball wieder stark und legte gleich wieder ein paar Tore vor. Leider kamen immer wieder Fehlpässe und technische Fehler dazwischen, so dass man sich nie richtig absetzten konnte. Zehn Minuten vor Schluss konnten wir dann doch mit 5 Toren in Führung gehen. Ein sicheres Polster- dachten alle! Bis kurz vor Schluss schmolz der Vorsprung allerdings auf zwei Tore, es Stand 22:20. Eine spannende Schlussphase stand bevor.

Der TVR Handball spielte viel zu hektisch im Angriff und verlor den Ball. Der Konter wurde von den Gästen eiskalt ausgenutzt. Nur noch 22:21, und noch 50 Sekunden zu spielen. Anstatt die Spielzeit clever verstreichen zu lassen, suchte der TVR Handball die Entscheidung – und verlor den Ball schon wieder! Die Winterthurer konnten zehn Sekunden vor Schluss nochmals einen Konter laufen und tauchten alleine vor Thomas „Ruppi“ Ruppert auf, der inzwischen für Jan ins Spiel gekommen war. Und Ruppi wurde – wieder einmal – der Matchwinner! Er gewann die 1:1-Situation mit einem „Big Save“ und konnte so einen unnötigen Punktverlust verhindern.

Noch einmal Glück gehabt, waren sich nach dem Spiel alle einig, denn das hätte durchaus ins Auge gehen können. Aber: Ende gut, alles gut!

Erste Saisonniederlage nach schwacher Leistung gegen die Tigers

Schon zu Beginn der Partie konnte man meinen, dass der TVR Handball noch nicht richtig in der Eulachhalle angekommen war. Schnell waren wir mit zwei Toren im Rückstand. Die Verteidigung stand nicht immer gut, und im Angriff fehlten die Ideen und der Spielwitz. Bis zur Pause konnten wir das Ergebnis dennoch korrigieren und waren 15:14 in Front.

Uns war klar, dass es ein „heisser Tanz“ werden würde in der 2. Halbzeit. Unsere Spieler konnten aber keine Steigerung zeigen. Es wurden sie gleichen Fehler wie in der ersten Halbzeit begangen. Im Angriff spielten wir zu nervös, zu hektisch und suchten zu rasch den Abschluss. Und hatten wir dann einmal eine gute Chance herausgespielt, vergaben wir diese meist kläglich.
Kurz vor Schluss stand es 25:24. Eigentlich noch kein Grund, um Nervös zu werden. Leider fehlte uns die nötige Cleverness und vielleicht auch Erfahrung, um eine solche Situation zu überstehen. Wir reagierten jedenfalls viel zu Nervös und suchte bei jeder Gelegenheit den Abschluss – leider ohne Erfolg. Und die routinierten Tigers nutzten das „eiskalt“ aus. Am Schluss verloren wir mit 29:25.

Die erste Saisonniederlage war Tatsache. Wir müssen uns allerdings an der eigenen Nase nehmen, denn die Gründe dafür sind sicher in der – einmal mehr – schwachen Chancenauswertung zu suchen. Zu viele Gegenstösse und 100%-ige Chancen vergaben wir kläglich, daran müssen wir in den nächsten Wochen arbeiten. Denn am 1.11. steigt schon das nächste Spitzenspiel gegen den STV Artus Winterthur. Man darf gespannt sein auf die Reaktion des TVR Handballs!

Knapper Heimsieg in der „Schlacht“ gegen den BSV Bischofszell

Das Spiel begann wie das letzte auch. Die „Eis“-Spieler legten einen starken Start hin und gingen schnell in Führung. Die massierte Abwehr liess gegen die Thurgauern aus Bischofszell keine „einfachen“ Tore zu und kämpfte verbissen um jeden Meter auf den Platz. Räterschen bemühte sich, das Tempo hoch zu halten und schloss die Angriffe jeweils rasch ab. Bis zur Pause konnten wir uns so einen 2-Tore-Vorsprung erarbeiten.

Nach der Pause folgte allerdings – wie schon im Cupspiel – ein Tief. Der BSV Bischofszell kam wieder heran und konnte zwischenzeitlich sogar in Führung gehen. Die Nervosität war sowohl bei den Spielern als auch bei den Fans spürbar. Es sah so aus, als ob wir die erste Niederlage nach dem Aufstieg in die 3. Liga hinnehmen müssen – und das erst noch in der eigenen Halle. Die Spieler gaben nie auf und kämpften gegen die Niederlage. Am meisten zu kämpfen hatten aber sowohl Räterschen als auch der BSV Bischofszell mit dem Schiedsrichter. Der Unparteiische sorgte mit seinen Entscheiden auf beiden Seiten für grossen Unmut. Das Spiel wurde dadurch aggressiver, gehässiger und drohte schlussendlich in einer „Schlacht“ zu enden. 2-Minutenstrafen wurden im Minutentakt verteilt und teilweise war der Schiedsrichter wohl der einzige in der ganzen Halle, der seine Entscheide nachvollziehen konnte. Eine wirklich „unterirdische“ Vorstellung!

In dieser „Schlacht“ konnten wir das Glück auf unsere Seite zwingen. Nachdem zuvor diverse Spieler mit Gegenstössen am guten Torwart der Thurgauer gescheitert waren, trafen wir in der entscheidenden Phase wieder. So konnten wir zwei Minuten vor Schluss mit 3 Toren in Führung gehen. Das war die Entscheidung! Der BSV konnte mit einem 7-Meter nochmals verkürzen (auch hier hatte der Schiedsrichter seine Finger im Spiel), den Sieg liessen wir uns aber nicht mehr nehmen.

Dieser Siege wurde wie ein Weltmeistertitel gefeiert! Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie auch in knappen Spielen mit hektischen Phasen und einem schwachen Schiedsrichter bestehen kann. Einen besonderer Dank gilt sicher auch unseren zahlreichen Fans, die uns 60 Minuten angefeuert haben und so zum Kampfsieg einen grossen Beitrag geleistet haben. In der Gruppe 2 der 3. Liga grüssen wir nun von der Tabellenspitze – ein gewohntes Bild aus der 4. Liga. Wahrlich kein schlechter Start für einen Aufsteiger!

Gelungener Saisonstart in der 3. Liga

Am Samstag, 6. September 2008 war es soweit: Der TVR Handball meldete sich wieder zurück in der 3. Liga. Die Spieler waren vor dem Saisonstart sichtlich nervös. Einige fanden sich schon Stunden vor Spielbeginn in der Sporthalle Elsau ein. Nicht nur um die anderen Teams zu unterstützen, die ebenfalls in die Saison gestartet sind – es ging mehr darum, die eigene Nervosität abzubauen.

Dann ging es endlich los: Die Spieler vom „Eis“ begannen konzentriert und gingen gleich mit zwei Toren in Führung. Wir konnten die Gegner aus Amriswil problemlos kontrollieren und den Vorsprung auf 5 Tore ausbauen. Doch dann liess die Konzentration nach. Man hatte das Gefühl, die Rätschtemer passen sich mit dem Tempo und dem Niveau dem Gegner an. Bis zur Pause schmolz der Vorsprung darum bis auf zwei Tore.

Doch Trainer Chrigel Siegrist fand wohl die richtigen Worte in der Pause. Die Spieler kamen wie verwandelt aus der Kabine und legten einen Zwischenspurt hin. Nach zehn Minuten in der 2. Halbzeit hatten wir bereits 8 Tore Vorsprung und Amriswil gelang in dieser Zeit noch kein Tor. Nun begann das „Schaulaufen“: Der Gegner wurde nach allen Regeln der (Handball-)Kunst vorgeführt. Auch die Zuschauer, die wieder zahlreich in der Sporthalle Elsau erschienen sind, hatte sichtlich Freude am Spielwitz, den die Spieler nun an den Tag legten.

Am Ende konnten wir einen ungefährdeten 27:15 Sieg feiern. Der Start in die neue Saison in der 3. Liga ist damit ideal geglückt. Bestimmt hat die Mannschaft noch Steigerungspotenzial, denn die Chancenauswertung liess auch bei diesem Spiel zeitweise zu wünschen übrig. Aber mit diesem Teamspirit und Kampfgeist, den die Rätschtemer auch in diesem Spiel zeigten, ist in dieser Saison sicher mit uns zu rechnen. Dieser Erfolg war natürlich ein Grund zum Feiern, den sich de meisten Spieler an der „Seemer-Dorfet“ nicht entgehen liessen!

„Auf und Ab“ am Turnier in Andelfingen

Im ersten Spiel trafen unsere Jungs gleich auf den Lokalmatador, der auch in der nächsten Saison in der 2. Liga spielen wird. Nach dem 2. Platz am Turnier von letzter Woche in St. Gallen reisten alle Spieler zuversichtlich nach Andelfingen. Es zeigte sich jedoch schnell, dass das Niveau bei diesem Turnier nicht vergleichbar war mit dem der letzen Woche. Die 2.Ligisten von Andelfingen gingen rasch in Führung. Leider konnten wir nicht mehr reagieren und die schlechte Chancenauswertung führte dazu, dass am Schluss eine klare 9:4 Niederlage resultierte.

Wiedergutmachung war angesagt. Im 2. Spiel ging es gegen Einsiedeln. Die Innerschweizer spielen ebenfalls in der 2. Liga, sind allerdings mit einem gemischten Kader angereist und gaben auch Junioren die Chance, sich zu etablieren. Die unerfahrenen Gegner konnten wir problemlos dominieren. So kamen wir zum ersten Sieg und den ersten Punkten. Die Leistung war überzeugend – in der Defensive kämpften wir gut und im Angriff spielten wir alle unsere Varianten durch. Auch Trainer Chrigel war mit der Leistung zufrieden.

Im 3. Spiel wartete der HC Rheintal auf uns. Die St. Galler, die im letzten Jahr im Cup an uns gescheitert waren, waren uns in bester Erinnerung. Doch auch die Ostschweizer hatten noch eine Rechnung mit uns offen. Sie zeigten eine gute Leistung, was wir von uns nicht unbedingt sagen konnten. Es war ein Spiel zum vergessen: Viele Fehlpässe, Fehlschüsse, technische Fehler und diverse Diskussion mit den – auch aus neutraler Sicht – schwachen Schiedsrichtern. Am Schluss resultierte eine klare Niederlage.

Gegen den HC Bülach wollten wir wieder zeigen, was wir drauf haben. Wir boten eine gute Leistung, jedoch fehlte uns das nötige Wettkampfglück. Das Spiel war sehr ausgeglichen. Beim Stand von 6:6 wurden auf beiden Seiten diverse gute Chancen ausgelassen. Kurz vor Schluss fiel dann doch noch der entscheidende Treffer – leider auf der falschen Seite.

Und so blieb uns noch das letzte Spiel, um unseren zahlreichen Fans, welche die Reise nach Andelfingen extra mitgemacht hatten (Merci für die tolle Unterstützung!!), unseren Spass am Handball zu zeigen. Es wartete der SG Emmen. Nun zeigten unsere Männer nochmals eine gute Leistung. Das Spiel war sehr ausgeglichen. Am Schluss konnten wir das bessere Ende für uns behalten und das Turnier mit einem Sieg beenden.

Im Anschluss konnten wir bei einem gemütlichen Grillabend bei Michi (Merci vilmal Michi!!) den Teamgeist stärken und die Erlebnisse des Turniertages Revue passieren lassen. Unsere „Neuen“ – Päde und Jan – wurden bei dieser Gelegenheit natürlich noch „getauft“. Herzlich willkommen im „Eis“!

Das Fazit: Für den Saisonstart vom nächsten Wochenende sind wir bereit. Auch gegen die 2. Liga-Mannschaften konnten wir mithalten und zeigten über weite Strecken einen guten Handball. Wenn die Chancenauswertung noch besser wird und wir unser volles Leistungsvermögen abrufen können, sollte einer erfolgreichen Saison nichts im Weg stehen!

Fürs „Eis“
Philipp Stäheli

Überzeugender Auftritt vom „Eis“ beim Turnier in St. Gallen

Unser „Eis“ nahm das erste Mal an diesem Turnier teil. Wir wussten also nicht, was uns erwarten würde. Nur eins war klar: Am Sonntag wird sicher nichts mit ausschlafen! Die Handballer trafen sich bereits um 8 Uhr in der Früh in Räterschen. Voller Vorfreude auf einen ganzen Sonntag mit Handball machten wir uns also auf die Reise nach St. Gallen.

Es nahmen 10 Mannschaften am Turnier teil. Es wurde in zwei Gruppen um den Einzug in den Halbfinal gespielt. Ein Spiel dauerte 18 Minuten. Nun ging es los: In den ersten Minuten bemerkten wir, dass wir wohl doch noch nicht ganz wach waren. Je länger das Spiel aber dauerte, desto besser wurden unsere „Jungs“. Am Ende konnten wir mit einer überzeugenden Leistung die ersten beiden Punkte einfahren.

Dann war erstmal Geduld gefragt. Denn bis zum zweiten Spiel mussten knapp 2 Stunden überbrückt werden. Nun ging es gegen die „Dütsche“. Zu unserem Erstaunen nahm auch eine Mannschaft unserer lieben Nachbarn aus dem Norden am Turnier teil. Der Respekt vor dieser Mannschaft war gross, haben sie doch im ersten Spiel des Turniers eine überzeugende Leistung gezeigt und den Gegner regelrecht vorgeführt. Doch siehe da: Mit einer überzeugenden Leistung, vor allem im kämpferischen Bereich, hielten wir gegen den körperlich weit überlegenen Gegner mit. Geschickt verteidigten wir die „Riesen“ und provozierten sie zu mehreren Fouls, welche Zeitstrafen zur Folge hatten. Am Schluss haben wir mit einem Tor Vorsprung gewonnen. Unser Coach Chrigel war mit der Leistung sichtlich zufrieden!

Nun ging es Schlag auf Schlag: Die nächsten beiden Gruppenspiele konnten wir ebenfalls gewinnen. Verlustpunktlos haben wir uns damit den Sieg in der Gruppenphase gesichert. Die vier Gruppenspiele à 18 Minuten haben bei einigen Spielern aber bereits Spuren hinterlassen. Die Muskeln schmerzten uns es war nicht einfach, sich für den Halbfinal wieder in Form zu bringen. Es wartete der TV Teufen, der zweite der anderen Gruppe. Nach einem etwas „holperigen“ Start drehten die Spieler vom „Eis“ auf: Der Gegner wurde vorgeführt und am Schluss klar geschlagen. Einzig die Chancenauswertung war nicht optimal, wurden doch mehrere Konter teilweise fahrlässig verschossen. Man (gäll Beat) wollte halt noch etwas fürs Publikum zeigen!

Im zweiten Halbfinal spielten unsere Freunde aus dem Norden in einer anderen Liga. Gegen den KJS Schaffhausen, ebenfalls ein Drittligist, zeigten sie, was sie drauf haben und liessen dem Gegner keine Chance. Der Finalgegner war somit klar. Ebenfalls war uns klar, dass wir nochmals eine Ausnahmeleistung hätten zeigen müssen, um den Turniersieg zu feiern.

Nach einem mühsamen Einlaufen („alles tuet mer weh…!!“) ging es los – und wie! Nach einer Zeitverzögerung eines Deutschen Spielers wurde dieser von „Mister Fairplay“ von Hinten etwas geschupft. Im Stile einer italienischen „Fussballdiva“ liess sich dieser fallen. „Chälli“ wurde mit einer roten Karte bestraft und wir hatten damit im Rückraum nicht mehr viele Varianten. Bis zur 12 Minute und dem Spielstand von 6:6 haben wir auch in diesem Spiel ausgezeichnet mitgehalten und wiederum über den Kampf ins Spiel gefunden. Danach setzten die Deutschen aber ihren 2-Meter-Mann gekonnt am Kreis ein. Körperlich angeschlagen waren wir diesem „Koloss“ nicht mehr gewachsen, was schlussendlich den Unterschied ausmachte. Und so war es wie meistens, wenn die Schweiz gegen Deutschland spielt: Die Deutschen feiern, die Schweizer gratulieren! Der „SG 2HKu“ (Was soll denn dieser Vereinsname?) gewann das Turnier und wir mussten uns mit dem undankbaren 2. Rang zufrieden geben.

Mit der gezeigten Leistung konnten aber alle Spieler zufrieden sein. Müde und mit Schmerzen am ganzen Körper kehrten wir dann wieder zurück nach Räterschen. Die Vorfreude auf das Training am anschliessenden Montag hielt sich dabei bei den meisten Spielern in Grenzen…!

Für s“Eis“
Philipp Stäheli

1. Mannschaft – what’s up?

Rückblick
Die 1. Mannschaft hat letzten Winter in der Meisterschaft die Gruppenspiele dominiert und im April am Aufstiegsturnier in Bischofszell ihr Saisonziel mit dem Aufstieg in die 3. Liga erreicht. Im Cup wurden alle Erwartungen übertroffen und wir erreichten unter Trainer und Coach Christan Siegrist nach sehr überzeugender Leistung die Halbfinals. Erst dort unterlagen wir dem 2. Ligisten HC Rover Wittenbach knapp mit 30:32.

Saisonvorbereitungen
Die Vorbereitungen für die bevorstehende Saison laufen auf Hochtouren. Die Trainingseinheiten wurden etwas verlängert und stark intensiviert. Durch die Auflösung der U21 besteht nun die Möglichkeit die 1. Mannschaft weiter zu verjüngen und auch zu verstärken. Das Auswahlverfahren ist noch nicht abgeschlossen und wird sich wohl bis zu den Vorbereitungsturnieren Ende August in Brühl (LCB-Cup 24. Aug.) und Andelfingen (30. Aug.) weiterziehen.

Saisonziel 08/09
Das Minimalziel für die kommende Saison wäre der Ligaerhalt, doch die Mannschaft inklusive Trainer haben die Ziele höher gesteckt: Wir wollen in der vorderen Tabellenhälfte mitmischen.
In der Meisterschaft treffen wir auf 2. Liga Absteiger Seen Tigers 2, auf die 3. Liga Teams HC Amriswil 1, STV Artus Winterthur 1, KTV Wil 2 und SV Fides 2, sowie auf die bekannten Aufsteiger aus der 4. Liga BSV Bischofszell 2 und Pfadi Winterhur 3.