Skiweekend mit TV

Mit grosser Vorfreunde war ich am Samstagmorgen aufgewacht und mit den Skihosen an den Zmorgetisch gesessen. In der Zeitung habe ich den neusten Wetterbericht für die Zentralschweiz gelesen um mich aufs Wetter einzustellen. Mit dem Auto habe ich aufgemacht um pünktlich in Elsau einzutreffen. Leider ist für viele der Samstagmorgen heilig und es nahmen es nicht alle so genau mit der Pünktlichkeit.

Macht nichts mit 30 min Verspätung haben wir uns alle auf den Weg Richtung Elm gemacht. Nach kurzer Fahrt und noch kürzerem Umziehen stand ich schon bald auf den Ski. Auch der obligate Kaffee vor dem Skifahren kam nicht zu kurz. Leider musste ich beim Kaffe auch erfahren dass uns Sepp schon wieder verlassen hat. Er hatte nach der Autofahrt starke Rückenschmerzen und reiste wieder heim. Mit wem war wohl Sepp gefahren??

Das Wetter war nicht das allerbeste, es reichte aber dennoch für eine gute Sicht und viele Abfahrten. Nach kurzem Apréski machten wir uns auf den Weg in unsere Unterkunft um uns fürs Nachtessen herauszuputzen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in der Glas-kuppel-bar-apré-ski-beiz wo noch die letzten Skiweekendteilnehmer zu uns stiessen gingen wir nachher alle zusammen ins Restaurant fürs Nachtessen. Der Koch gab sein bestes und verwöhnte uns mit einem 4-Gang Menu. Mit atemberaubenden Geschichten über amerikanische Helden und vertiefte Gespräche über Gott und die Liebe stimmten sich alle auf die Nacht ein.

In einer kleinen Bar liessen wir uns nieder und genossen die gute Stimmung, die wir mehrheitlich selber machten. Nach einer kurzen Nacht erwachte ich mit einem Handy neben dem Ohr. Wer ruft mich an? Die Jüngeren hatten sichtlich Spass alle mit Ihren Klingeltönen zu wecken. Nun ja, so verpasste ich wenigstens das exzellente Zmorgebuffet nicht. Nach kurzer Packplatzsuche sassen wir schon wieder in der Gondel.

Heute hat sich der Wettergott entgegen den samstagmorgentlichen Vorhersagen gnädig gezeigt und traumhaftes Wetter hervorgezaubert. Leider war das traumhafte Wetter ein bis zwei Grad zu warm und so verwandelte sich der Pulverschnee vom Morgen allmählich in schweren sulzigen Schnee. Macht nichts man kann ja auch beim schwerem Schnee in der Bergbeiz sitzen und das schöne Wetter geniessen.

Als ich am Abend nach der Dusche in den Spiegel schaute merkte ich dass ich mir fast den Kopf verbrannt habe.

Balz Zehnder