Gelungener Saisonstart der U19

Man darf ruhig sagen, dass der Saisonstart alles andere als optimal zu verlaufen schien. Es haben sich knapp genügend Junioren gefunden, um das erste Spiel in Angriff zu nehmen. Die Hälfte davon hatte, verletzungsbedingt, aber akuten Trainingsrückstand. Zum Schluss fehlte es noch an Autos für den Transfer nach Frauenfeld!

„Es konnte nur besser werden…!“

Aufsteller des Tages waren zu Matchbeginn die neuen Einlauf-Trikots. Mit Nummer und Namen versehen eignen sie sich auf für den Match, was wir auch praktizierten. Die Thurgauer-Mannschaft zeigte sich körperlich durchaus über legen und mit einigen 2. Liga-Spielern auch spielerisch gut. Wir gerieten rasch mit vier Toren in Rückstand, ehe sich die Mannschaft etwas gefangen hatte. Mit vielen technische Fehlern und mangelnde Spiel- bzw. Trainingspraxis machten sich die Rätschtemer das leben weitgehend selber schwer. Etwas abhilfe schaffte die Umstellung von einer 6:0 Verteidigung zum 5:1 System. Zur Pause lagen die Most-Inder aber mit 16:10 in Front und schienen das Zepter fest im Griff zuhaben.

In der Garderobe wurden Fehleranfälligkeit und Konzentration als wichtigste Punkte für die zweite Hälfte eruiert. Nur so konnten wir Konterläufe des Gegners und erfolglose Angriffe unsererseits verbessern.
Was zu Beginn der zweiten Hälfte folgte war eine kämpferisch sehr starke Leistung. Es gelang uns während 16 Minuten keinen einzigen Gegentreffer zu kassieren. Wir verteidigten Konsequent und was an Bällen aufs Tor kam war eine sichere Beute von Thomas Rupper! So kam es, dass wir plötzlich 18:16 in Front lagen. Die Gastgeber fanden dann aber wieder zu etwas stärkerem Spiel, welches sehr von ihrem Rückraum-Mitte-Spieler geprägt war. Coach Storrer veranlasste eine Manndeckung, welche Päde Bertschi aka Philipp hervorragend umsetzte. Der Schlussphase war dann sehr ausgegelichen! Beim Stand von 22:22 waren noch 2 Minuten zu spielen und Frauenfeld hatte im Ballbesitz die Möglichkeit vorzulegen. Sie machten den Angriff maximal lang, was zum Zeitspiel und schliesslich in einem unplatzierten Schuss endete. Während auf der Uhr noch 60 Sekunden zu spielen waren, hatte nun Räterschen alle Trümpfe in der Hand. Obwohl die Möglichkeit zu einem riskanten Gegenstoss verlockend war, behielten die Aglo-Winterthurer die Ruhe und bauten einen Angriff auf. Es gelang uns aber nicht diesen Erfolgreich abzuschliessen und so endete das Spiel verdient unentschieden.

Der Punkt ist wohl verdient und das Resultat kann als Punktgewinn und nicht als Punktverlust bezeichnet werden. Wir müssen aber unsere technischen Fehler stark reduzieren und unser Spiel muss mehr Fluss und Tempo erlangen. Zeit für die Steigerung bleibt uns bis nächsten Sonntag. Dann spielen wir gegen Kaltenbach, welche ihr erstes Spiel gegen die Kadetten Schaffhausen nur ganz knapp verloren haben.

Autor: Philipp Storrer aka Pfostä